Was war neu?

Die Geschichte der Veränderungen:

15. Oktober 2007

Nach Langem habe ich mich wieder einmal aufgerafft, und die gesammelten Vorräte ‹zu Papier› gebracht. Ich weiss nicht, gibt es keine geeigneten Texte mehr, sehe ich diese nicht mehr, oder lese ich einfach anderes Zeug als früher?

Den Anfang macht der berühmte Dichter Cervantes mit einer Wirtshausschlägerei

Aus dem Nachlass von Ingeborg Bachmann kommt Ein kleiner Verbrecher

Eine meiner ältesten ‹literarischen Erinnerungen› ist von Mark Twain: Auf dem Mississippi

Und für die Rubrik ‹Anfänge› drängen sich die Buchanfänge geradezu auf.

9. Mai 2007

Wieder einmal ein Lebenszeichen:

Ende November 2006

Nein, nein, es kommt schon noch etwas – andere Dinge haben manchmal einfach Vorrang.

14. September 2006

Kurz vor zwei wichtigsten Geburtstagen dieses hier:

8. August 2006

Diesmal wieder im normalen Rhythmus – mit dem Schwerpunkt «Schule»:

Zudem bereichert E.T.A. Hoffmann unsere Sammlung von Frauenbeschreibungen:

Und auch die Typo-Grafik wird wieder einmal bedacht:

Und zum Schluss noch eine Frucht meiner Arbeit im Raben: Gemäss Der Rabe rät 12-196 wurde der GrüßMeyer nicht von E. Henscheid, sondern von F.W. Bernstein zusammengestellt.

4. Juli 2006

Die Umstellung auf einen neuen PC hat mich ein bisschen zurückgeworfen, vor allem aber hat mir der eingeschriebene Brief eines Abmahners aus deutschen Landen für einige Zeit die Lust an diesen Seiten genommen; aber jetzt kommen die Beiträge wieder:

11. Februar 2006

Ganz im Sinne von Madame Calmy-Rey 3 zu 1 für die Frauen:

  • Bis jetzt haben wir ja geglaubt, einzig dem männlichen Geschlecht sei die Gabe verliehen, uns anderen die Musik in empfindsamen, ja ergreifenden Sentenzen zu vermitteln. In der NZZ vom 31.1.2006 wird schlicht und ergreifend gezeigt, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter auch auf diesem Gebiete ohne jede Spur von Distanziertheit stattgefunden hat. Ein Beitrag zum Mozart-Jubliäum.

  • Hier wird ersichtlich, woher der Begriff des «schwachen Geschlechtes» kommt – und dass früher alles besser war.

  • Nocheinmal Frauen: Ulrich Bräker beschreibt seine Nachbarin Jtä (? kein Mensch konnte mir sagen, was das für ein Name ist, und der Kommentar, der Aufschluss geben könnte, ist noch nicht erschienen).

  • Und damit nicht der völlig falsche Eindruck der Frauenfeindlichkeit aufkommt, zum Abschluss der Beitrag eines Mannes, der die Frauen immer wieder liebte: Bertolt Brecht als würdiger Vertreter der Tierverse-Verfasser

7. Januar 2006

Verantwortungsbewusste Eltern fragen sich immer wieder, welche Bücher sie ihren Kindern in die Hand drücken dürfen. Hier sind die unbedingt zu beherzigenden Leitlinien.

Ein Teilaspekt, der in der Sammlung vom Essen & Trinken noch gefehlt hat, kommt zu seinem Recht.

Die Sammlung von Gedichten zum Lobe der Fliege hat Zuwachs erhalten.

Und schliesslich ist der ‹Kampf der Geschlechter› um eine Facette erweitert worden.

23. November 2005

Die demütige Frau, gesehen um 1840.

Zwei merkwürdige Veröffentlichungen in Mitgliedern der erlauchten NZZ-Familie.

Ein Brief für Alle, der besonders die Mädchen anspricht.

9. Oktober 2005

Zum Beginn das Beispiel eines wahren Litteratur-Patrioten.

Eng verwandt, verschwägert, verschwistert, ja verschlungen mit dem Patriotismus ist das Pflichtbewusstsein, dem wir uns als nächstem widmen.

Und nach diesen Anstrengungen ein paar Lockerungs- bzw. Stilübungen.

4. September 2005

Damit alle Uneingeweihten endlich sehen, welch harte Schule Schweizer Noch-nicht-ganz-Männer zu durchlaufen hatten.

Das Ringelnaß-Seepferdchen – eine liebenswerte, aber bis jetzt schwer vernachlässigte Tierart.

Die Typo-Grafie ist wiedereinmal dran, mit Buchstaben-Spielereien.

7. August 2005

Ich bin gegenwärtig daran, die Inhaltsverzeichnisse und ein Namenregister für die 64 Nummern der untergegangenen Literaturzeitschrift «Der Rabe» für das Web aufzubereiten. Wenn das nur langsam von statten von Statten vonstatten geht, ist das auch darauf zurückzuführen, dass ich immer wieder unwillkürlich ins Lesen gerate – und dabei hin und vor allem wieder etwas für die Text-Sammlung entdecke: Hier noch ein Beitrag für den besten Freund des Menschen.

Oder hier gerade noch rechtzeitig ein Motto aus dem ‹Sport-Raben› für ein drängendes Problem; erschöpfend abgehandelt. Ich möchte besonders auf die ‹Folgen› hingewiesen haben.

Was wir schon lange gerne gewusst hätten: Was kennzeichnet eine kluge Ehefrau? Die Antwort ist zwar seit 1578 schriftlich in der ‹reim’ dich oder ich fress’ dich›-Form niedergelegt, aber nie weitervermittelt worden.

Auf Theodor Fontanes Klagen über die schlechte Erziehung seines Enkels kommt aus dem Jahr 1923 ein besänftigendes Echo.

Etwa 70 Jahre vor des Dichters Klagen wäre eine solche Erziehung radikal ausgemerzt worden – in der Klosterschule.

4. Juli 2005

Und nun zu diesem:

  • Eine Illustration sowohl zu Durst als auch zu den 10 kleinen Trinkerlein ist gefunden worden.

  • Zur Vertiefung des Themas ‹Wandelniere› eignet sich Kreislers Wanderniere ganz ausgezeichnet. Und da ich schon bei Kreisler war, fand ich, die zirpende Semmel mache sich hier auch sehr gut.

  • Ziemlich nahtlos an die bereits bekannte Antwort an den Her Lehrer von Jozef Filser schliesst sich dieser Brief von Albert Bitzius an – der hatte auch je länger je mehr Krach mit den (radikalen) Schulmeistern.

  • ‹Der beste Freund des Menschen› war lange Zeit etwas gar mager; jetzt hat er einen neuen Text erhalten, und sogar einen freundlichen.

  • Und etwas Neues zur Organisation dieser Seiten: Je mehr Seiten hier landen, desto mehr muss ich an der Organisation / Navigation herumschrauben. Diesmal habe ich den Briefsteller auf mehrere ‹Unter-Inhaltverzeichnise› verteilt, damit möglichst wenige Benutzer die hässlichen Rollbalken zwischen dem Navigations- und dem Thema-Fenster sehen. Und damit man beim Durchsuchen der Quellen nicht mehr endlos scrollen muss, habe ich die Einträge gleich wie beim Index organisiert. Eine Nebenfolge dieser Aenderungen wird zweifellos sein, dass einzelne Links trotz aller gegenteiligen Anstrengungen nicht mehr oder falsch funktionieren. Ich bitte in solchen Fällen um schonende Mitteilung.

5. Juni 2005

Und nun zu etwas völlig anderem.

8. Mai 2005

Nach längerer Zeit nun wieder etwas Neues:

  • Auf dem Weg zum gross und stark werden sind zwei Dinge unbedingt zu verinnerlichen: Die Hygiene und Die Ehe-Terminologie

  • Häufig ist es ja nicht einfach, eine Absage so zu formulieren, dass sie den Empfänger nicht verletzt. Dieses königlich bayerische Beispiel soll da – na eben: ein Beispiel sein.

  • Die Palindrome gedeihen und vermehren sich weiterhin.

  • Und wer meint, nur monarchistische Untertanen könnten devote Schreiben aufsetzen, der irrt gewaltig. Hier erfährt der geneigte Leser zudem, was eine Supplication ist.

11. März 2005

Das sind die Ueberraschungen des Monats

  • Kurt Tucholsky hat tief über Die Familie nachgedacht

  • Um dem internationalen Anspruch dieser Seiten vollumfänglich Rechnung zu tragen gibt es jetzt auch eine englische Version der integralen Typographie

  • Geheimnisse müssen auch sein – und das da ist ganz gewiss eines.

  • Und zu guter Letzt noch die ausführlichste Klage Mr. Pepys über körperliche Beschwerden.

  • Dann schien mir die Handschrift, die ich für Gottfried Kellers Briefe und Tagebücher gewählt hatte, doch etwas unpassend; ich habe sie durch etwas hoffentlich besseres ersetzt (Stoff für ein Gedicht und Brüderliche Ratschläge)
    Mit ein bisschen (oder auch mehr) Aufwand könnte man ja Kellers Handschrift in einen digitalen Font umwandeln, aber der Gewinn wäre äusserst zweifelhaft:
    Handschrift Gottfried Kellers
    Die gewählte Schrift sollte zwar dem Thema / Verfasser entsprechen, bzw. ganz und gar widersprechen, muss aber vor allen Dingen im Web ohne grössere Probleme lesbar bleiben.

21. Februar 2005

Der Februar wird Vielen etwas bringen:

30. Januar 2005

Neue Texte im neuen Jahr:

26.Dezember 2004

Diesmal zuerst etwas über die hier lange vernachlässigte Christliche Mathematik; –
dann ein schönes Beispiel für gegenseitiges Vertrauen in der Ehe –
sodann eine Beschreibung fischiger Zustände
ein Hinweis auf das Unzüchtige im Fähnlein der sieben Aufrechten
und schliesslich ein Champagner-ABC als Beitrag zu den Festtagen.

24. November 2004

Dieses Mal setze ich ganz auf das Zusammenleben von Frau und Mann:

Zuerst kommt – wie es sich gehört – der Märchenprinz, gefolgt von zwei Gegenbeispielen; nämlich

  • etwas neuem aus Samuel Pepys’ Tagebuch, das ich beim ersten Durchlauf unverzeihlicherweise übersehen habe, was aber für diesmal den Vorteil hat, dass ich noch eine Illustration mitliefern kann
  • und einem, der den Umstrickungen Widerstand leistet bis zuletzt – mit wohlformulierten Gründen.
2. November 2004

Aus irgendwelchen Gründen ist diese Lieferung reichhaltiger als sonst – ich hoffe, niemand ist überfordert:

2. August 2004

Praktisch gleichzeitig sind zwei Bücher mit komischen deutschen Gedichten erschienen – die Ausbeute für diese Seiten ist eigentlich eher mager, aber immerhin, für ein paar Müsterchen reicht es auf jeden Fall. Reich vertreten sind die Tiere – unter verschiedensten Titeln:

Aber auch Essen bzw Trinken kommen zum Zuge wie z.B. Ein Spirituosenleben zeigt.

Und dann habe ich endlich eine (hoffentlich) zuverlässige Quelle für Üles Lieblingsgedicht gefunden und in einigen Zeilen korrigiert und verbessert: Die Made.

25. Juni 2004
Zuerst einmal ein Einkaufen, wie es wahrscheinlich nur im Märchen vorkommt – das Wasser läuft einem im Munde zusammen – und erst noch, wenn man weiss, wie es weitergeht … nun ja; wenigstens zuerst.
Dann eine Episode aus dem Grünen Heinrich, in welcher Gottfried Keller wieder das Leben von Frau und Mann untersucht: Frau Margret und Vater Jakoblein
Und als erstes Beispiel aus einer neuen Quelle das Gedicht einer bereits bekannten Tier-Bedichterin: Das Tier (Die ‹komischen deutschen Gedichte› sind Gegenstand von sage und schreibe zwei (2) Neuerscheinungen – wir werden sehen).
1. Mai 2004

Man sieht deutlich, dass ich mich gegenwärtig im ‹Umfeld› von Theodor Fontane bewege; vor allem die Briefwechsel liefern reichen Stoff für die Sammlung:

Ferner gibt es zu bewundern:

24. März 2004

Zwei Lesefrüchte aus dem Ehebriefwechsel der Fontanes, die zeigen, was u.a. 1850 anders war als heute:

14. Januar 2004

Als Anfang zum neuen Jahr:

26. Dezember 2003

Zum Abschluss des Jahres ein Sammelsurium von Neuem:

16. November 2003

Endlich wieder einmal ein Palindrom; dieses hier aus Panama.

Und zwei weitere Edelsteine aus Bernsteins Gedichten; aus irgend einem Grund behandeln beide in ihrer Art die Geilheit bei grossen Tieren:

1. November 2003

Die grösste Veränderung bzw am meisten Arbeit ergab sich diesmal aus dem ‹Verschieben› von mjucker.net nach mjucker.ch – davon solltet Ihr aber gar nichts merken, und wenn ich irgendwo einen Link oder so etwas nicht korrigiert habe, bitte ich um Mitteilung.

Und das sind die tatsächlichen Neuigkeiten:

  • Ein Stück graphische Kunst, schön farbig: Ecke
  • Eine typographische Darstellung der schönsten Sache.
  • Die Auseinandersetzungen zwischen bestandenen Ehegatten hat Schriftsteller häufig beflügelt: Das letzte Wort.
  • F.W. Bernstein ist hier auch schon aufgetreten – nun sind seine gesammelten Gedichte herausgekommen, deshalb gebührt ihm sozusagen das erste und das letzte Wort im Lebenslauf:
  • Und ebenfalls ins Kapitel ‹Lebenslauf› gehören diese ewiggültigen Verse, die sich schon lange hier herumtummeln, aber noch nie so richtig verlinkt worden sind – einfach bisher untergegangen!
17. Oktober 2003

Ahnen hätte ich es ja müssen – jetzt hat man die Bestätigung schwarz auf weiss (oder so), nämlich, dass G.C. Lichtenberg sich niemals mit der kleinen Auswahl von deutschen Redensarten über Angetrunkene begnügt hätte, die bis anhin hier zu finden war. Deshalb kann ich auch nur empfehlen, Bücher immer wieder von Neuem zu lesen; das bringt Gewinn für alle. Jetzt ist die Sammlung hoffentlich vollständig – spätestens beim Erscheinen der historisch-kritischen Ausgabe werden wir es wissen. (Nur am Rande: Man liest Bücher schon ein wenig anders, wenn man sie mit dem Hintergedanken einer Verwertung in die Finger nimmt.)

Erziehungshilfen sind in letzter Zeit eher zu kurz gekommen; dem wird hier abgeholfen.

Ein sehr schönes Beispiel für ein erfreuliches Frauenbild habe ich im «Zauberring» von Friedrich Baron de la Motte Fouqué gefunden: Bruder und Schwesterlein. Irgendwo habe ich gelesen, man habe sich am preussischen Hofe eine Zeitlang nur in diesem gehobenen Tone unterhalten – zur Zeit der napoleonischen Kriege, wohlverstanden. Das ist die Macht der Dichter.

Und wie das Ganze dann enden kann, wusste schon Gottfried Keller.

29. September 2003

Um ein bisschen mehr Spielraum zu erhalten, habe ich die Rubrik ‹Kinder und so› umgetauft in ‹Lebenslauf› (sozusagen ‹von der Wiege bis zur Bahre›) – und der erste Eintrag in der neuen Abteilung ist Untergebene und Vorgesetzte; also etwas, wovon jedermann lernen kann. Drei Autoren äussern sich.

Unter Soll ich – soll ich nicht? gibt Robert Walser wieder einmal ein Beispiel für siegreiches Nachgeben.

Und schliesslich fehlte in der Rubrik ‹Essen & Trinken› bis jetzt eine Speisekarte – aber eben: nur bis jetzt.

22. August 2003

Die Hitze der vergangenen Tage hat auch hier ihren Tribut verlangt – an Neuem gibt es die Legende vom Schebberroch, ein Nonsense-Gedicht, das es in sich hat.
Der Rest der Aenderungen ist technischer Natur: ein paar Texte, die in ‹Nicht-IE-Browsern› eher merkwürdig aussahen, habe ich auf Flash umgestellt, und den Start aus der Homepage so ‹umprogrammiert›, dass eben diese ‹Nicht-IE-Browser› hier in allen Fällen ohne Probleme navigieren können.

11. Juli 2003

Mein 1962 erworbener ‹Schwejk› löste sich allmählich in seine Bestandteile auf: Ich wollte eine neuere Ausgabe kaufen. Und siehe da: dieses Stück Weltliteratur gibt es nicht mehr gebunden – lieferbar sind drei Taschenbuch-Ausgaben und Schwejk als Hörbuch. Blieben also die Antiquariate. Und diesem Einkauf verdanke ich vier wunderhübsch gebundene Bände in den Farben der KK-Monarchie

Schwejk-Einband

die zudem am Ort des Geschehens – nämlich in Prag – verlegt und sagenhaft miserabel gesetzt worden sind:

Schwejk-Satz

Und selbstverständlich hat es im Schwejk reichlich Stoff für meine Homepage:

Und dann wiedereinmal ein Palindrom – und diesmal sogar ein magisches, – aus Pompeji!

Beim Libelle-Verlag, der Fritz Mühlenwegs «In geheimer Mission» herausgibt, ist jetzt auch(!!) eine Sammlung der weisen Sprüche erschienen – und in der Verlagsanzeige habe ich noch ein paar Ergänzungen für diese Seiten gefunden.

23. Juni 2003

Zur Zeit liegen vor allem Bücher von Anton Čechov um mich herum, und da er äusserst witzig schreiben kann und ein begnadeter Briefschreiber war (in einer Ausgabe des leider untergegangenen ‹Raben›, dem ‹Brief-Raben› eben, wird die 5-bändige Diogenes–Ausgabe mit der höchsten Auszeichnung: ‹excellentes Lesevergnügen› bewertet), taucht er natürlich auch hier auf:

  • Die Sirenenklänge sind ja schon sehr verwandt mit dem Gribojedow – ob das ‹typisch russisch› ist?
  • Die Anrede ist etwas vom Heikligsten in einem Brief, deshalb hier ein paar Anregungen
  • Und schliesslich noch eine vollständig ausgewachsene Beschimpfung – aber wer ist ‹Trofim›?
  • Ein paar frühere Beiträge habe ich mit wunderschönen zumeist eher altertümlichen Schriften neu gestaltet und auch ein bisschen gekürzt: dies ist eine Suchaufgabe! Na ja – Ein Hinweis wäre ‹Kinderfreund›
21. Mai 2003

Zwei Neuzugänge sind zu verzeichnen:

Frauke Elsasser hat mich dankenswerterweise auf ein paar peinliche Abschreib-Fehler in «Folgen der Trunksucht» hingewiesen – ich erkläre hiermit feierlich, dass die Verschreiber keine dieser Folgen sind.

Dann habe ich festgestellt, dass die Browser «Opera», «Phoenix» («Firebird») und «Mozilla» ab Version 1.4 die Javascripts für die Navigation nicht finden können, d.h. ein Klick z.B. auf das Vorwärts- oder Rückwärts-Symbol in der Fussleiste bewirkt gar nichts. Wenn das bei Dir auch der Fall sein sollte, hilft folgendes Vorgehen weiter: Auf http://mjucker.ch den Link «Text-Sammlung», mit der rechten Maustaste anklicken, darauf den Befehl wählen «Open Frame in New Window» oder «Link in neuem Fenster öffnen» oder ähnlich: dann (und nur dann) wird in der Adress-Leiste die «reale» Internet-Adresse gezeigt (z.Z. tiscalinet.ch), und dann sind diese Browser auch nicht mehr verwirrt.
Denn Internet-Explorer, Netscape 7.x und Mozilla vor 1.4 betrifft das nicht. Soviel zum Browser-Föderalismus. Details sind wie immer «hinten» zu finden.

30. April 2003

Das Allerneueste ist natürlich, dass die Homepage jetzt aufgeteilt ist: in diesen Teil hier: «Texte» (vielleicht finde ich auch noch etwas Schlaueres) und in einen Teil «Bilderbücher»; was sich dazu sagen lässt, habe ich auf der neuen Einstiegsseite aufgeführt. Reaktionen sind wie immer willkommen.

In der Kinder-Abteilung fehlte bis jetzt der eigentliche Beginn der ganzen Sache – oder doch einer der möglichen Beginne: das ist jetzt nachgeholt worden.

Und über das, was jenachdem vorher oder nachher kommt, hat sich selbstverständlich auch Laurence Sterne geäussert

Dann noch eine technische Erweiterung: In der Fusszeile erscheint ein neues Symbol:
Anzeige synchronisieren
Ein Klick auf diesen Schnörkel bewirkt, dass im linken Fenster grundsätzlich das Inhaltsverzeichnis angezeigt wird, welches zum aktuellen Text gehört – was ja z.B. nicht der Fall ist, wenn man einen Text aus dem Index heraus anspringt: s.a. Hintergrund

11. April 2003

Wie angedroht: die Rubrik «Essen & Trinken» wächst schon im zweiten Anlauf überproportional – das hat die Schriftsteller aller Zeiten und Länder immer wieder beschäftigt:

Es soll hier ja nicht nur von solchen leiblichen Bedürfnissen die Rede sein – hier könnt Ihr etwas nachlesen über neuere Erkenntnisse zum ‹Tanzlegendchen› von Gottfried Keller

Und da einer Sendung ohne Tristram Shandy einfach etwas fehlt, liefere ich hier – zur Förderung der Vorstellungskraft – Tatjana Hauptmanns Illustration des transsubstantiierten Dr. Slop nach.

Ist doch wieder einmal eine reichhaltige Auswahl?!

21. März 2003

Im ‹Zug der Beschäftigung› mit Jost Hochuli habe ich ein paar Beispiele seines Schaffens entdeckt, die wegen ihrer Verspieltheit besser hierher passen als die ‹Freude an Schriften› – welche ich letztes Mal eingefügt hatte – Seine Alphabugs ersetzen jetzt diesen Beitrag. Und wie geschrieben für diese Alphabugs ist ein Beitrag über ‹Virgel› in einem Buch über Typographie – wobei ich hier die «Satzzeichen unter sich» ohne diese Virgel darstelle.

Da wir uns hier ja vornehmlich mit den Grundbedürfnissen des Menschen bzw. der Menschheit beschäftigen, ist es nur natürlich, dass auch

Essen & Trinken

berücksichtigt werden. In dieser neuen Rubrik begegnest Du alten Bekannten, wie der Buchstabenverwirblerin Unica Zürn und Robert Gernhardt; wir haben aber auch hochwillkommene Neu-Zugänge zu verzeichnen:

Das Thema scheint unerschöpflich – auf weitere Texte muss man sich gefasst machen.

23. Februar 2003
  • Die neuen Beiträge:

    Wieder einmal ein preziöses NZZ-Feuilleton über Musik – diesmal ist Claudio Arrau an der Reihe

    Einer der berühmten Briefe Mozarts an sein Bäsle. Diese Briefe wurden bis weit ins 19. Jahrhundert hinein nur zensiert herausgegeben.

    Eine Ergänzung zu Da ist keine Hilfe; wurde auf Wunsch von Jochen Breuer natürlich eingefügt.

    Und schliesslich wieder einmal ein typographischer Beitrag diesmal von Rudolf Koch / Jost Hochuli. [wurde am 12.März ersetzt durch ‹Jost Hochuli’s Alphabugs›]

  • Aenderung (und hoffentlich Verbesserungen) der «Technik»:

    Die Steuerung beim Blättern wurde optimiert: Die (linke) Navigationsseite wird jetzt nicht mehr bei jedem Blättern neu geladen, sondern nur noch, wenn ein solcher Wechsel auch tatsächlich nötig ist – das sollte die Antwortzeiten doch um einiges verkürzen.

    Frames, wie ich sie hier verwende, haben ja u.a. den Nachteil, dass man die Texte nur über Umwege verschicken, ausdrucken etc. kann: der Link zeigt immer auf die Haupt-Seite. Jetzt findet Ihr in der «Fusszeile» ein neues Symbol: Symbol für separate Seite. Ein Klick darauf öffnet den angezeigten Text in einem neuen Fenster, und von dort aus kann ein neuer Link darauf erstellt werden, Du kannst das Ding drucken etc.

    Und damit man von dieser Einzel-Seite problemlos wieder in die Frames zurückspringen kann, wird bei solchen Einzelseiten jetzt oben ein entsprechender Link angezeigt – das kann natürlich auch hilfreich sein, wenn eine einzelne Seite z.B. über eine Suchmaschine aufgerufen worden ist.

23. Januar 2003
Der Bericht in einer Zeitung (NZZ?) hat mich an die berühmte «Welt im Spiegel», besser bekannt als «WimS», erinnert: das war die Nonsense-Beilage des längst verblichenen «Pardon» welches hinwiederum eine Vorgängerin der quicklebendigen «Titanic» ist (war?). Klar?
Ein Durchblättern des ältlichen WimS-Sammelbandes aus dem Verlag Zweitausendeins hat nebst erneut erheiterten Stunden auch für diese Seiten etwas gebracht:
  • ein paar erfreuliche Zusätze zu «Animalerotica»
  • eine berühmte Buchstaben-Verwechsler- und -Verdreherei – sie stammt zwar unübersehbar aus der Hundsrehblick Keuschland vor der Wiedervereisung; aber das steht ihrer Verständlichkeit überhaupt nicht im Wege – finde ich wenigstens.
  • Und da WimS ja schon eine gewisse Verwandschaft mit diesen Seiten hat (wenn nicht sogar umgekehrt), gibt es da natürlich auch mindestens einen saublöden Schüttelreim.
3. Januar 2003

Etwas über Buchstaben-Schütteleien namens ‹Anagramm›: Grimmelshausen war damit nicht so streng wie z.B. andrethomkins, aber er hat diese Anagramme seines Namens tatsächlich in seinen Büchern verwendet.

Sonst wurde in dieser Version bei etlichen Texten WEFT durch Flash ersetzt – dies vor allem dort, wo das Ergebnis unter ‹Nicht-InternetExplorer›-Browsern nicht sehr überzeugend aussah; zudem habe ich die Verwendung der verschiedenen Schriften ein bisschen vereinheitlicht. Ueberzeugt Euch selbst und blättert Euch hindurch …

22. Dezember 2002

Es scheint die hohe Zeit für Buchstaben-Schüttler zu sein: Palindrome noch und noch – ein Palindrom, das sich über eine ganze Seite erstreckt, dürfte nicht allzu häufig sein.

Einige Texte sahen unter Netscape / Mozilla überhaupt nicht gut aus – ich habe sie angepasst, indem ich statt ‹WEFT› (für den Internet-Explorer) ‹Flash› einsetzte.

Und dann ist in «unserem» Kalender noch dieser Leidensgenosse des flötenden Igels aufgetaucht.

26. November 2002

Wer sich mit Schriften, Typographie u. dergl. befasst, dem laufen auch solche Vögel über den Weg.

Beim nochmaligen Durchlesen von Walsers Verlegerbeschimpfung schien mir die seinerzeit gewählte Schrift (Lucida Handwriting) für den Autor doch zu «handfest». Das Problem besteht hier darin, eine Schrift zu finden, die bei aller walserschen Zartheit auch im Web noch leserlich ist. Ich habe es jetzt mit der Schrift «ExPonto» versucht.

Und kurz vor dem Ausrollen der neuesten Version tauchte das da noch auf.

Dann gab's noch ein paar «interne» Aenderungen: Aufteilung der Quellen-Seite und Einfügen von Suchbegriffen in die meta-Tags, damit diese wertvollen Seiten auch mit Suchmaschinen wie Google gefunden werden können.

10. November 2002

Es gab da in der Vergangenheit ein paar Beiträge, die konnte ich weder ganz passend noch ganz unpassend so richtig einordnen – nun habe ich mich zu einer neuen Abteilung durchgerungen und sie zum Anfang mit zwei alten, aber auch einem neuen Beitrag ausgestattet. Ich zweifle eigentlich nicht, dass sich für diese Abteilung noch weitere Funde finden fwerden.

Dann bin ich auf einen ziemlich groben Brief Robert Walsers gestossen und habe mich bei dieser Gelegenheit an eine noch viel ausführlichere, ja geradezu unendliche Verfluchung aus dem Fundus des Tristram Shandy erinnert.
Und da wir schon einmal beim Unendlichen sind, sei auch noch ein solcher Buchtitel zu einem früheren Beitrag nachgetragen – man könnte ihn geradezu unter den grafischen Gedichten einreihen (wobei ich allerdings nicht weiss, ob tatsächlich alles zentriert worden ist).

Und schliesslich reicht es diesmal noch zu ein paar neuen Palindromen, mitgeteilt von einem aufmerksamen Leser und aus dem «Format NZZ»

26. Oktober 2002

Die «Grafischen Gedichte» haben schon längere Zeit keinen Zuwachs mehr gehabt – und zudem fehlte in der ganzen Sammlung etwas Französisches (für Philipp): diesem Mangel ist jetzt abgeholfen.

Schon lange erfreue ich mich an den Musik-Rezensionen in der NZZ – diese Freude kann ich jetzt mit Euch teilen: Musik in Worten.

Und dieses höchlichst beherzigenswerte Merkgedicht verdanke ich Arno Schmidt.

Diejenigen welche diese Seiten mit Netscape oder Mozilla betrachten, haben vielleicht gemerkt, dass die Seiten in letzter Zeit nicht sooo besonders aussahen – ein paar Informationen dazu im «Hintergrund».

10. Oktober 2002

Ueber ein Monat her seit dem letztenmal! Höchste Zeit für Nachschub:

  • Zu Marthalers Zeiten erträgt es sicher auch noch einen zweiten Beitrag von Arno Schmidt: Ein Vorhang geht auf!
  • Und hier ein besonders eindringlicher Einstieg (ein ein ein!!!) in eine Kriminalstory: Blutiger Wind.
  • Und darauf bin ich in einem Lexikon über Bücher gestossen: Traumalphabet. (Habe ich das Buch nicht schon einmal verschenkt??)
9. September 2002

So – wieder normale Verhältnisse auch in Winterthur.

Der deutsche Kanzleistil erfreut mich immer wieder – und als Verehrer von E.T.A. Hoffmann ist es mir eine Freude, auch ein Beispiel, das ihn betrifft, hier aufzunehmen: Ein allerunterthänigster treugehorsamster Brief

Dieses Beispiel von Unglücksmeldung ist zwar einerseites ziemlich bekannt – andrerseits ist eine Abteilung «Unglücksfälle und Verbrechen» ohne es einfach immer unvollständig

Warum in meinen «Beschreibungen» die beschriebenen Frauen weitaus in der Ueberzahl sind – wer mag das wissen? Gibt es mehr über sie zu schreiben, schreiben Männer eher über Frauen, oder sehe ich einfach nur solche Beispiele? Auf jeden Fall gibt es hier einen neuen Eintrag, der längst Vermutetes auf schlagende Weise mit uralten «Exempeln von Beispielen» (wie Jeremias Gotthelf sagen würde) bestätigt.
Einmal mehr habe ich mich nicht getraut, die der altertümlichen Sprache angemessene Fraktur des Originals zu verwenden, aber die verwendete «Dalliance» bzw. deren Vorlage stammt etwa aus der gleichen Zeit.

9. August 2002

Das Zügeln ist sozusagen überstanden – da bringt die Beschäftigung mit der Homepage ein bisschen Erholung vom Muskelkater.

Für einmal trägt auch der «Tagi» zur Rubrik «Alles klar» bei: Hoffentlich bleibt uns die EVP erhalten.

Beim Moriz-Hüten in Katrins Büchergestell habe ich dieses gefunden – es passt hervorragend. A.T. ist übrigens auch der Verfasser des französischen Palindroms in «meiner» Sammlung.

26. Juli 2002

Eine der wenigen guten Seiten – wenn nicht die einzige – beim Zügeln ist, dass man dabei über lang Vermisstes stolpern kann, so z.B.

Dieser Bär ist übrigens eine der Hauptpersonen in einem meiner Lieblingscartoons:
Gedankenaustausch

Aber nicht nur das Zügeln hat diese neueste Lieferung bereichert, sondern z.B. auch die «NZZ am Sonntag», die damit auch einmal für etwas gut gewesen ist, indem sie das erste englische Palindrom geliefert hat. Ferner wären zu finden: ein erzieherischer Brief und eine weitere unverkennbare«Gottfried Keller-Beschreibung»

16. Juni 2002
Aus einem der berühmtesten Tagebücher habe ich die Szenen einer Ehe filtriert – wie immer zur Erheiterung und natürlich Belehrung meiner Lieben. Etwas vom Erstaunlichsten darin ist, wie ehrlich da einer über sich selbst Buch führt. In diesem Tagebuch ist aber die Ehe keineswegs ein Hauptthema – es ist vielmehr eine wichtige Quelle für das London bzw. England dieser Zeit und – wie alles auf dieser Homepage – eine äusserst lohnenswerte Lektüre: keine Zeile ist ‹belehrend› oder gar predigend mit einem oder zwei Seitenblicken auf die spätere Publikation geschrieben worden.
30. Mai 2002
  • Dieses Schloss-Buch habe ich eigentlich wegen der Zeichnungen von Nikolaus Heidelbach gekauft – die dazugehörende Geschichte ist pädagogisch wertvoll, d.h. zwar nicht unerträglich, aber auch nicht besonders schlau; ein paar Einträge im Krokodilemma gibt sie aber her, wobei ich nicht weiss, wieviel davon dem Uebersetzter zu verdanken ist.

  • den ganzen Tristram Shandy gibt’s auch im Internet; wer sich also für das Original interessiert, findet ganz unten auf dieser Seite einen Link (Okt 2007: er fand einen Link; die Webseite ist verschwunden)

  • Mit Hilfe eines Barockdichters vermehren sich auch die Einträge in der Ungeziefer-Abteilung. Leider habe ich keine Schrift gefunden, in welcher wie im Original die Umlaute mit einem kleinen e über dem Vokal geschrieben werden, das sieht nämlich sehr schön aus. Auch habe ich mich nicht getraut, das Ding wie zu Grimmelshausens Zeiten in Fraktur (und – damals –fremdsprachige Texte in einer moderneren(?) Antiqua-Schrift) zu geben, obwohl das a mit dem kleinen e darüber damit noch überzeugender wirkte, wie dieses Beispiel (dem Anfang eines Kapitels aus der «Continuatio» von Grimmelshausen) zeigt:

    Grimmelshausen: Continuatio

    [Text aus: Die deutsche Literatur vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert, Band III Barock; dtv München 1988, S. 1085]

    Ich habe für das Ganze jetzt eine Barock-Antiqua gewählt, d.h. eine Schrift die etwa zur Zeit von Grimmelshausen geschnitten worden ist – einmal mehr siehst Du das aber nur, wenn Du mit dem Internet-Explorer unterwegs bist: für die Darstellung der Schrift habe ich auch hier WEFT eingesetzt.
    Das «/» in diesen Texten ist ein sogenanntes Virgel (wobei ich mir über das Geschlecht des Dings nicht so ganz im Klaren bin). Dieses Virgel ist ein Satzgliederungs-Zeichen, sozusagen ein starkes Komma; allerdings ist der «Forward-Slash», welcher in unseren Fonts vorhanden ist, zu gross: ich musste jeden einzelnen von ihnen via Stylesheet verkleinern, mit dem Ergebnis, dass der Quelltext des HTML-Files sozusagen nicht mehr lesbar ist. Dem «umgewandelten» Text, d.h. dem Text den Du liest, merkt man davon aber natürlich nichts an.

15. Mai 2002
Diesmal stammen fast alle Beiträge von einem Mann – er beliefert sogar verschiedene «Abteilungen» dieser Homepage. Von Kurt Schwitters sind:

Aber eine Meldung stammt doch noch von «ausserhalb»: Der neue MENSCH

3. Mai 2002

Dieses Mal keine neuen Beiträge – nur neue Techniken – oder doch der Versuch dazu: Die grossen Eingangs-Buchstaben am Anfang eines Textes (Initial heissen die Dinger) haben mir nie so ganz gefallen, und so habe ich ziemlich endlos daran herumgeschraubt. Das grosse Problem war einmal mehr, wie die verschiedenen Browser mit Stylesheets umgehen – einen kleinen Geschmack davon gibt es auf der Seite Hintergründe.
Das Ergebnis war bei etlichsten meiner Seiten nicht sehr überzeugend, aber in ein paar Fällen habe ich die schön roten Buchstaben doch belassen, und sei es nur zur Erinnerung; z.B.

9. April 2002

Mit den Sprüchen von Raymond Chandler könnte man ja ohne Probleme einige Seiten füllen, aber vorläufig schrecke ich da doch eher zurück: Es sind zu viele – und eigentlich müsste man sie im amerikanischen Original zitieren. Aber sei dem wie ihm wolle: die Blondinen waren unwiderstehlich.

Beim Kreuzen im Web-Meer (wieder-)entdeckt: den Schlesischen Schwan Friederike Kempner, welcher hier nur schon seines Namens wegen beim Geflügel auftaucht.
Und bei der gleichen Gelegenheit konnte ich auch meine Schüttelreimsammlung ergänzen (diese hier stammen von Erich Mühsam; der Link in den Quellenangaben führt zu einer Unmasse weiteren – und wie immer, wenn etwas in Unmassen auftritt: die meisten sind ziemlich schwach).

2. April 2002

Wenn in der gleichen Nummer der NZZ zwei solche Bilder nur durch 4 Seiten getrennt auftauchen, dann muss ich das hier auswerten.

19. März 2002

Wenn man einmal mit dem Sammeln begonnen hat, ist es ganz erstaunlich, auf was man alles stösst: wer würde z.B. Raymond Chandler hier erwarten? Na ja, allenfalls unter «Unglück und Verbrechen», und genau besehen würde dieser Beitrag auch dorthin passen – aber der Zusammenhang mit dem Geschmeiss überwiegt einfach.

Wie wär’s mit Robert Walser? Seine Rede an einen Knopf passt verblüffend zu Lichtenbergs Brief an Dieterich, auch wenn es sich im einen Fall um einen Hemden-, im anderen um einen Hosen-Knopf handelt.

10. März 2002

Wer mich kennt, vermisst zweifellos schon lange einen Namen – nun: die Warterei hat ein Ende. (In meiner Rubrik «Briefsteller» wird ja kaum je etwas von AS auftauchen, aber sonst … wer weiss. Dass er sich hier im gleichen Abteil mit Franz Kafka befindet, hätte ihm allerdings weniger gepasst.)

Und dann habe ich wieder einmal in Keine Hilfe geschnüffelt und dabei ein paar schöne Ergänzungen gefunden – Ihr müsst diese natürlich suchen, sie sind «irgendwo dazwischen». Und bei der Gelegenheit habe ich diesem Blatt gleich noch ein bisschen einen mongolischen (oder doch «fremderen») Anstrich gegeben.

Wenn man einmal auf etwas gestossen ist, trifft man es ständig wieder an: ottos mops ist so ein Fall – habt ihr gewusst, dass es bereits Mops-Parodien gibt? Jetzt wisst ihr’s.

3. März 2002

Ein weitere Sammlung aus meiner Vorratskiste war am Ueberlaufen: die unverständlichsten Publikationen werden auszugsweise wiedergegeben. Die Bezeichnung «Schofelarchiv» geht übrigens auf G.A. Bürger zurück, der noch auf dem Totenbette einige schlechte Verse darin «verewigen» wollte.

Und das bringt uns zu Bürger (der mit dem Münchhausen). Dieser Zeitgenosse (und Freund) Lichtenbergs beherrschte den damaligen Kanzlei-Stil in seiner untertänigsten Form, konnte aber auch ganz andere Briefe schreiben – kurz: er ist ein würdiges Mitglied unseres Briefstellers.
[In wieder anderen Briefen wimmelt es dann von Fäkal-, Urinal- und solchigen Ausdrücken – vielleicht später]

23. Februar 2002

Die sanfte Renovation
Diese Seiten bestehen jetzt schon seit über einem Jahr: höchste Zeit, wenigsten den Ausgangspunkt – d.h. diese Seite – ein wenig anzupassen und all’ das Zeug, das man sowieso höchstens einmal liest, von hier in die hinteren Bereiche zu verbannen (s. unten: «Zusätzliche Informationen»).

Ich sammle immer so im Hinblick auf eine mögliche spätere Veröffentlichung Texte – und nachdem ich in Grimms Märchen auf «Das Unglück» gestossen war, hat sich mein Vorrat an solchen Texten merklichst vermindert: Das Thema hat sich irgendwie von langer Hand vorbereitet. «Das Unglück» sollte übrigens eines der eher seltenen Beispiele für ein witziges bzw. ironisches Märchen sein – später habe ich dann in den Anmerkungen gelesen, dass die Gebrüder Grimm es in die letzte Fassung ihrer Sammlung nicht mehr aufgenommen haben: wegen orientalischer Herkunft und unmärchenhafter Schicksalsergebenheit. Na ja.

Während des Erstellens der Mäuseschwänze erinnerte ich mich, irgendwo bereits einmal etwas Aehnliches gesehen zu haben – hier ist das glücklich Gefundene. (Es war noch ziemlich schwierig, die Schrift richtig zur Geltung zu bringen.)
Wie das hin und wieder vorkommt: Ich hätte dieses Gedicht auch in einer anderen Rubrik (z.B. unter «Tierisches» bei den Kobras und so) unterbringen können, aber hier hat die Aehnlichkeit von Mäuseschwänzen mit Schlangen den Ausschlag gegeben.

16. Februar 2002
Und hier sozusagen eine Vereinigung fast aller Merkmale dieser Homepage: tierischer Nonsense (mit einem Tier von dem hier auch schon die Rede war — nein nein, kein Elch!) und erst noch grafisch: Aus L. Carrolls Alice im Wunderland die «Weitschweifige Geschichte»; die Idee dazu stammt – wen wundert’s –aus dem in den Quellen erwähnten Typo-Buch. Die beiden Texte sind, so gut wie (mir) das unter HTML möglich ist, ihren Vorlagen «nachgeformt».
14. Februar 2002
Unsere beiden Bände mit Märchen der Gebrüder Grimm sind nach dem intensiven Gebrauch der vergangenen Jahre kurz vor dem Auseinanderfallen – für mich natürlich Grund genug, eine neue Ausgabe zu kaufen – und mich danach wiedereinmal dahinein zu vertiefen. Und siehe da: der unglaubliche Kinderfreund (s.  unten: 19. Januar) stand keineswegs mutterseelenallein in der Welt; eine kleine Auswahl folgt hier. (Die erbaulichen und moral(in)ischen Märchen sind denn auch weitaus in der Ueberzahl gegenüber den witzigen oder den Lumpen- und Lügenmärchen)
19. Januar 2002
Da ja alle meine Töchter jetzt hauptberuflich pädagogisch tätig sein müssen, unterstütze ich ihre hehren Bemühungen sehr gerne mit dem Kinderfreund. Gebt das hier Gelernte aber dann auch richtig weiter!!!
11. Januar 2002
O glückliche Jugend und die Erinnerungen an sie …
Beim Räumen in unseren Bücherschätzen bin ich auch auf ein Dingens gestossen, das vom vielen Gebrauch beinahe auseinanderfällt. Vorne drin ist dann noch folgendes festgehalten:
Die Maus hat rote Strümpfe an Janosch
Und sein Inhalt fügt sich nahtlos in die tierische Abteilung ein. Ich habe weder alle Verse der Kleinen Tierkunde noch alle Bilder daraus aufgenommen – wenn Ihr etwas ganz schwer vermissen solltet: einfach ein Mail schicken.
30. Dezember 2001
  • Jetzt in der Zeit der Festtage ist ja auch die Zeit der Briefe – ich dachte deshalb, ein paar Anregungen und Ideen könnten nichts schaden. Die Beispiele sollen noch vermehrt werden, drum eröffnete ich gleich eine neue Abteilung. Vorerst kann man dort bereits einen alten Bekannten wieder antreffen.
  • Zum schönen Gedicht vom Hund und vom Ei habe ich bei Uwe Johnson eine Variante gefunden, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.
  • Und zu guter Letzt habe ich die Hexentexte noch ein bisschen hexenmässiger gemacht – sehen könnt ihr das aber nur mit dem InternetExplorer.
23. Dezember 2001
Ein Fündlein im Wasserzeichen der Poesie … hat mich zu einer doch eher unüblichen Verwendung von HTML-Forms verleitet – aber etwas Interaktivität kann den geneigten Lesern nicht schaden: Kombinatorik
16. Dezember 2001
Wer hat unter den begnadeten Tier-Besingern bis jetzt noch gefehlt??
Genau: Karl Valentin, aber dessen Maskenball der Tiere ist mir unterdessen abgemahnt worden
26. November 2001
  • Eine tierische Entdeckung aus dem Antiquariat: Das Krokodilemma
  • Auch Franz Kafka darf hier nicht fehlen: Der Schreibtisch als Theater erinnert u.a. an mancherlei – unterdessen natürlich längstvergangene – Zustände an der Sonnenbühlstrasse.
  • Und was hoffentlich ganz offensichtlich ist(hoff off): Ich habe die Navigations-Leisten farblich ein bisschen hervorgehoben bzw von den eigentlichen Texten abgegrenzt. Gefällts?
9. November 2001
  • Die Tiergedichte uferten dermassen aus, dass ich sie ein bisschen neu gliedern musste – möglichst sinnlos war die Devise. Ein Schuldiger an diesem Ueberborden ist Arnold Hau mit seiner Ballade vom Fisch und Tierwelt – Wunderwelt
  • Eine weitere Beschreibung, die mich schon lange verfolgt, erscheint nun auch hier
  • Das Experiment mit Acrobat (s. 7. Oktober) ist nicht besonders verheissungsvoll ausgefallen: die Ladezeiten sind selbst mit meinem schnellen Anschluss dermassen langsam, dass ich wieder zu WEFT zurückgekehrt bin — ein bisschen schade für die «Nicht-IE»- Surfer, welche die schöne Handschrift nicht mehr würdigen können.
13. Oktober 2001
Beim Verfolgen des Nashorns (s. News von 10. Oktober) bin ich über diese Schlange gestolpert – das Literaturmagazin «Der Rabe» hat sich einmal mehr als wahre Fundgrube und Wundertüte erwiesen.
10. Oktober 2001
Die Neuigkeiten überschlagen sich sozusagen: Jetzt war das Geburtstagsgeschenk von Hofers an der Reihe: Nashörner soweit die Nase reiecht – echt.
7. Oktober 2001
Der Misserfolg mit Acrobat-PDF (s. 22. Juni 2001) hat mir natürlich keine Ruhe gelassen – heute habe ich’s wieder versucht – der Erfolg ist so so…
Weiteres dazu siehe Hintergrund - Adobe Acrobat
24. September 2001
  • bessere Darstellung (hoffe ich wenigstens…): ich habe die Abstände zum Inhalts-Navigator links ein wenig vergrössert
  • eine neue Gruppe: Beschreibungen, die es mir angetan haben, d.h. Texte, in denen ein Thema sozusagen umzingelt und aus allen Richtungen beschrieben wird; ich hoffe, sie gefallen Euch auch
  • dafür gesorgt, dass die Schriften unter mehr Umständen «richtig schön» angezeigt werden
22. Juni 2001
Höchste Zeit für eine neue Lieferung — hier ein Versuch mit Lichtenbergs Sudelbüchern; mir scheint, der passt recht gut in diese Umgebung. Und da es sich ja eigentlich auch um eine technische Uebung handelt, versuchte ich, ein neues Werkzeug einzusetzen — die Sudelbücher drängten sich da förmlich auf; nach tagelangen Versuchen habe ich’s aber aufgegeben und wieder zu WEFT gegriffen – Hintergrund liefert dazu einige Hinweise.
Dann gibt’s noch ein paar Ergänzungen zu den Tiergedichten, (es ist ein neuer Sammelband von Robert Gernhardt herausgekommen…):

Mit der Präsentation der Bilderbücher im Internet bin ich noch nicht weitergekommen; immerhin existiert jetzt eine Access-Datenbank, in die alle aufgenommen worden sind — jetzt brauche ich nur noch einen möglichst schmerzlosen Weg dafür ins Netz.

1. April 2001
Weil’s allen so gefallen hat, habe ich ottos mops in die Sammlung aufgenommen — ich überlege sowieso hin und her, wie ich unsere Bilderbuch-Sammlung hier präsentieren könnte — ist ja wieder eine neue Herausforderung — ää — natürlich challenge.
4. März 2001
  • Seit dem 27. Februar können wir

    unter uns begrüssen — dass keiner der schönsten Kindernamen gewählt wurde, trifft mich natürlich hart. Nichts desto trotz: Ein herzliches Willkommen dem neuen Hofer und ebensolche Gratulation den Eltern!
  • Einen weiteren Versuch mit Flash: Der Nachtschelm und das Siebenschwein — offenbar kann pro Seite nur 1 Flash-’Movie’ dargestellt werden, jedenfalls haben einige Browser Probleme, wenn mehrere auftauchen, drum sieht dieses Gedicht nicht ganz so aus wie die anderen.
24. Februar 2001
  • An Inhalt neu hinzugekommen sind ein paar schöne Sprüche aus 1001 Nacht
  • was vielleicht auch noch auffällt: ich habe die Seiten ein bisschen «reorganisiert», d.h. für meinen Geschmack logischer geordnet
  • Aber das Wichtigste betrifft die Technik: ich habe einen Versuch mit Flash gestartet. Damit das wirksam – d.h. sichtbar – wird, muss das entsprechende Plugin installiert sein. Bei den meisten PCs dürfte das ohnehin der Fall sein, sonst sollte ein Hinweis angezeigt werden, wo das Ding (gratis) heruntergeladen werden kann
12. Februar 2001
  • hinter mir liegen mehrere mühselige Uebungen mit WEFT — aber ich habe etwas Neues entdeckt, das ich demnächst ausprobieren werde.
  • Dann bestehen offenbar Probleme mit dem MAC (oder vielmehr wahrscheinlich mit dem Browser, der auf einem bestimmten Mac verwendet wird) — ich bin noch am Abklären…
  • Aber das Wichtigste – aus ziemlich aktuellem Anlass: Ein paar ermutigende Worte zu Kindern
28. Januar 2001
Seit dem Rollout am 22. Januar sind hinzugekommen

Und wenn Marlen sich erbarmt, erscheinen hier das nächste Mal ein paar Verse von Janosch — wenn die sich eigenen, soo genau kann ich mich auch nicht mehr erinnern

22. Januar 2001
Seit dem ersten Rollout am 14. Januar sind einige neue Tiergedichte dazugekommen – hinweisen möchte ich besonders auf Die Made, die mir von einem Leser mitgeteilt worden ist.

Auch die grafische Abteilung wurde bereichert: Für alle Kinder besonders zu beherzigen wären die Schlussverse von Komm wir wolln in Garten gehn…

Ich hoffe, die neu aufgenommenen Hexen- und Zauberverse können Euch begeistern – meldet mir, wenn Ihr weitere kennt – wenn sie die extremen Anforderungen dieses Kunstwerks erfüllen, werden sie auch aufgenommen.

Im Hintergrund verhalten sich die externen Links jetzt so, wie es die «Nettiquette» verlangt: beim Anklicken wird ein neues Fenster geöffnet – und zurück kommt man wie man halt hier so zurückkommt – mit dem Back-Button.

Mail an Martin Jucker
Zuletzt aktualisiert am 15. Mai 2008