D
Dada
Anzeige von Tristan Tzara in: Carl Dair: Design with type, University of Toronto Press, Toronto 2001, S. 128.
Da ist keine Hilfe
Eine Sammlung von stehenden Wendungen aus dem unvergleichlichen Buch von Fritz Mühlenweg: In Geheimer Mission, Libelle Verlag Lengwil am Bodensee 1993
Das Gasthaus «Zum Walfänger»
Herman Melville: Moby-Dick oder Der Wal. Deutsch von Matthias Jendis. Carl Hanser Verlag München Wien. 2001. Lizenzausgabe für die Wissenschaftliche Buchgesellschaft. S. 47–8.
Das Gebet
Der Nachtschelm und das Siebenschwein
Die Trichter
Fisches Nachtgesang
Gruselett
Igel und Agel
Christian Morgenstern: Galgenlieder – Der Gingganz; DTV 124, München 1963
Das Fähnlein – familienfreundlich
Alle Texte wurden den Bänden 6 und 22 der Historisch-Kritischen Gottfried Keller-Ausgabe entnommen, welche 1999 in den Verlagen NZZ Zürich und Stroemfeld Basel und Frankfurt am Main erschienen sind:
  • der Originaltext dem Band 6: Züricher Novellen S. 265f. und 267f.
  • die keusche Variante dem Band 22: Apparat zu Band 6, S. 367–369.
  • ebenso die Brieftexte; sie stehen auf den Seiten 440 und 447.
Das Gefühl
Hinrich Barthold Brockes, in: Hell und Schnell; 555 Gedichte … hrsg. von Robert Gernhardt und Klaus Cäsar Zehrer; Fischer Verlag Frankfurt am Main 2004; S. 467–8.
Im Buch sind noch viel mehr Verse aufgeführt, aber auch dort wird nur ein Auszug wiedergegeben; die Numerierung des glühenden Frommen reicht (in Hell und Schnell) bis 159. Mehr Details siehe unter Mercks!
Das Gleichnis
Robert Gernhart: Reim und Zeit & Co., Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart 2000 S. 23
Das i-Gedicht
Kurt Schwitters, Die literarischen Werke Band 1, Seite 206.
Das Käthchen und der Frosch
Wilhelm Busch: Die Schwestern; in: Stippstörchen für Aeuglein und Oerchen. Wilhelm Busch - Ausgabe der Digitalen Bibliothek, S. 1856.
Diese Verse zeigen jedem Mädchen, wohin Tierliebe es bringen kann! Der Titel ist von mir; aus dem richtigen Titel (s.o.) geht hervor, dass da noch eine Schwester sein muss – zwangsläufig die böse – diese wird bestraft, wodurch ihr jede Eignung für unsere erhebende Sammlung abgeht.
Das Krokodilemma
R.J. Humm in: Unsere Meinung, freie literarische Monatsschrift Zürich, März bis Mai 1955, Nummer 6/7 S. 1f
[R.J. Humm «behandelt» in diesem Beitrag Adrien Turel]
Das letzte Wort
Johann Peter Hebel: Sämtliche Schriften Band II (Der rheinische Hausfreund / Calender auf das Jahr 1810); Verlag C.F. Müller; Karlsruhe 1990; S. 214f.
Das Notabene
Carl Michael Bellmann. Dieses Gedicht ist ein Beitrag von Üle Bernhard (bereits der zweite!); ich habe mir die Angaben dazu aus dem Web zusammengesucht – man findet darüber doch einiges; sogar eine Vertonung:
CMB war ein schwedischer Dichter; lebte 1740–1795; übersetzt worden ist das Gedicht von Klabund (d.i. Alfred Henschke); bei Gutenberg-DE heisst es ‹Das Notabene (nach Bellmann)›. Weiss jemand mehr bzw. besseres darüber?
Das Tier
Friederike Kempner in: Hell und Schnell. 555 komische Gedichte aus 5 Jahrhunderten hsg. von Robert Gernhardt und Cäsar Zehrer; S. Fischer Verlag Frankfurt am Main 2004; S. 479.
Das Unglück
Kinder- und Hausmärchen, gesammelt durch die Gebrüder Grimm; S. 664
Das Vaterland hoch!
Karl Weiß: Marksteine deutscher Cultur und Litteratur, 1889; in: Klaus Amann / Karl Wagner: Literatur und Nation, Böhlau Verlag Wien, Köln, Weimar 1996; S 34.
Das Vögelein und der lange Fluss
Friederike Kempner; gefunden im Internet: http://user.aol.com/hutschi/kempner.htm, wo folgende Quelle angegeben ist:
Reclams Universal-Bibliothek (German Democratic Republic) Band 506 3. Auflage 1979
DAS XXVIII. CAPITEL.
Das 28. Kapitel im 2. Buch von
Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen: Der abentheurliche Simplicissimus Teutsch; Deutscher Klassiker Verlag Frankfurt am Main 1989 S. 219—20.
Der ursprüngliche Titel des Buches lautet übrigens wie folgt:

Gantz neu eingerichteter allenthalben
viel verbesserter
Abentheurlicher
SIMPLICIUS SIMPLICISSIMUS
Das ist:
Ausführliche / unerdichtete / und recht memo-
rable Lebens-Beschreibung
Eines einfältigen / wunderlichen und
seltzamen Vaganten / Nahmens Melchior
Sternfels von Fuchshaim / wie / wo / wann / auch welcher
Gestalt er nemlich in diese Welt gekommen / wie er sich
darinnen verhalten / was er merck und denckwürdiges
gesehen / gelernet / gepracticiret / und hin und wieder mit
vielfältiger Leibs und Lebens-Gefahr ausgestanden /
auch warum er endlich solche wiederum freywillig und
ungezwungen verlassen habe. Annemlich / erfreu-
lich und lustig zu lesen /
Wie auch sehr nützlich und nachdenck-
lich zu betrachten
Mit einer Vorrede / samt 20. anmuthigen
Kupffern und 3 Continuationen
Von
GERMAN SCHLEIFHEIM
Von Sulsfort.
Es hat mir so wollen behagen
mit Lachen die Warheit zu sagen.
Mompelgart /
Gedrückt bei Johann Fillion / Nürnberg zu
finden bei W. E. Felßeckern.
DAS XXXI. CAPITEL.
Das 31. Kapitel im 1. Buch von Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen: Der abentheurliche Simplicissimus Teutsch; Deutscher Klassiker Verlag Frankfurt am Main 1989 S. 108—9.
Der ‹Camerad› hatte Simplicius in der vorherigen Nacht ein Zaubermittel für das ‹stillschweigende Abschaffen› seiner Gewalts-Fürze verraten: »diese Kunst ist gering / du darffst nur das lincke Bein auffheben / wie ein Hund der an ein Eck bruntzt / darneben heimlich sagen: Je pete, je pete, je pete, und mithin so stark gedruckt / als du kanst / so spatzieren sie so stillschweigends dahin / als wann sie gestolen hätten.« (S. 102).
Der Bedeutungsträger
F.W. Bernstein: Die Gedichte. Verlag Antje Kunstmann, München 2003; S. 25.
Der Bund
in: Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter, Fischer Taschenbuchverlag 1991, 6. Auflage Mai 2004; S. 207.
Das Fräulein von Feuchtersleben ist eine der vielen adeligen Verehrerinnen und die dritte (aber nicht letzte) Verlobte Jean Pauls. Sie dichtet heimlich.
Der erste Schultag
Gottfried Keller: Der grüne Heinrich; in: Sämtliche Werke, Dritter Band; Eugen Rentsch Verlag Erlenbach-Zürich und München 1926; S. 30–1.
Der Grüß-Meyer
Aus dem Briefwechsel von Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller; in; Der Rabe 10 (Der Brief-Rabe); Haffmans Verlag Zürich Sommer 1985, S. 149–153; gesammelt von F.W. Bernstein (Rabe 12-196) und zuerst publiziert 1982 im Lesebuch Unser Goethe.
Der Kinderfreund
Friedrich Eberhard von Rochow, Erbherr auf Reckan etc. etc.: Der Kinderfreund. Ein Lesebuch zum Gebrauch in Stadt- und Landschulen, Erster Teil. Rinteln, 1796. bey Anton Heinrich Börsendahl; in: Die Deutsche Literatur vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert, Band IV; dtv München 1988; S. 1058
Der Schreibtisch
Franz Kafka in: Oxforder Quartheft 2, Stroemfeld Verlag, Frankfurt am Main und Basel 2001, S. 72ff
Der Splinter
Kurt Schwitters, Die literarischen Werke Band 1, Seite 99.
Der Vortrag
Daniil Charms in: Fälle; S. 196
Deutsche Sprachreinigung
Alan Kirkness: Zur Sprachreinigung im Deutschen 1789 – 1871; Eine historische Dokumentation; TBL Verlag Gunter Narr, Tübingen 1975; Fotomechanischer Nachdruck.
Dichter und erster Anhörer
Joachim Ringelnatz in: Die komischen Deutschen. 878 gewitzte Gedichte …. hrsg. Steffen Jacobs; Haffmans bei Zweitausendeins; Frankfurt am Main 2004; S. 460.
Die Brautschau
Kinder- und Hausmärchen, gesammelt durch die Brüder Grimm; Deutscher Klassiker Verlag 1985 (Lizenzausgabe für die Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, 1999), S. 592f.
Die Familie
Kurt Tucholsky: Gesammelte Werke, Rowohlt Verlag Reinbek bei Hamburg 1960; Lizenzausgabe für den Buchclub Ex Libris Zürich, Band 1, S. 1081.
Die Liebeshändel meines Onkels Toby
(my uncle Toby’s amours)
Laurence Sterne: Tristram Shandy. Band VIII. Haffmans Verlag Zürich 1990. S. [96]–[98].
Die Fliegen
Domingo López Torres in: Das surrealistische Gedicht, Zweitausendeins Museum Bochum, 4. aktualisierte Ausgabe, Oktober 2005 S. 751; ein sehr schön gemachtes aber nur schwer geniessbares Produkt – ich hoffe, das liegt ‹nur› an den Uebersetzungen.
Die Made
mitgeteilt von Üle, d.i. Ulrich Bernhard, damals (2001) in Kilchberg
Gemäss Mitteilung eines Homepage-Besuchers stammt das Gedicht von Heinz Erhardt.
Und jetzt habe ich auch eine Quelle gefunden und das Gedicht entsprechend angepasst und korrigiert: Heinz Erhardt: Die Made in: Die komischen Deutschen. 878 gewitzte Gedichte …; hrsg Steffen Jacobs. Gerd Haffmans bei Zweitausendeins. Frankfurt am Main 2004; S. 192.
Die matten Augen
Friedrich Baron de la Motte Fouqué: Alethes von Lindenstein, zit nach: Hansers Sozialgeschichte der Deutschen Literatur, Band 4, Hanser München Wien 1987, S. 525.
Die Ohrfeige
Johann Peter Hebel: Sämtliche Schriften Band III, (Der Rheinische Hausfreund / Kalender auf das Jahr 1819) Verlag C.F. Müller Karlsruhe 1990; S. 588.
Die Portofrage
Gottfried Keller in: Theodor Storm Kritische Ausgabe — Briefwechsel Band 13; Erich Schmidt Verlag; Berlin 1992; S. 43f.
Die schönsten Kindernamen
Reinhard Umbach: Das grosse Buch der Bauernregeln (s.oben), S. 79
Das Einleitungszitat von Baumbart stammt aus: J.R.R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Klett-Cotta Stuttgart 1993; Band 2 S. 75.
Die Schwere Not
Ivan Gončarov: Die Schwere Not / Eine Erzählung aus Sankt Petersburg im Jahre 1838; Friedenauer Presse, Berlin 1991; 2. Auflage S. 45–47.
Die Sudelbücher
Georg Christoph Lichtenberg: Schriften und Briefe; hrsg. von Wolfgang Promies, Carl Hanser Verlag, München 1998 (Lizenzausgabe Zweitausendundeins, Frankfurt)
Die verfluchten Schulmeister
Jeremias Gotthelf (Albert Bitzius): Sämtliche Werke in 24 Bänden. Fünfter Ergänzungsband. Briefe. Zweiter Teil 1839–1843. Eugen Rentsch Verlag; Erlenbach–Zürich 1949 S. 187.
Die Wandelniere
Emilie und Theodor Fontane: Der Ehebriefwechsel. Aufbau Verlag Berlin, 2. Auflage 1998; Band 3, S. 151.
Die Wanderniere
Georg Kreisler: Zwei alte Tanten …, S. 99–101.
Die Wühlmaus
Fred Endrikat in: Deutsche Unsinnspoesie, hrsg Klaus Peter Dencker, Philipp Reclam jun. Stuttgart 1978,S. 257
Druckfeler
Mein scharmantes Geldmännchen: Gottfried August Bürgers Briefwechsel mit seinem Verleger Dieterich; hrsg. von Ulrich Joost, Wallstein Verlag 1988, S. 51
Durst
Flann O’Brien: Durst. Stück in einem Akt; übersetzt aus dem Anglo-Irischen von Harry Rowohlt; im Raben 24 S. 22–23. Ziel der eindringlichen Erzählung von Mr. C. – dem Wirt – ist es übrigens, nach der Sperrstunde den kontrollierenden Polizei-Serganten zum Alkohol-Konsum anzuregen.