Da ist keine Hilfe

Fritz Mühlenweg

Es ist wohlgetan, wir wollen uns setzen und erzählen, was wert ist, erzählt zu werden.

Euer Weg eben Friede! Wir wünschen Freude und zahlreiche Glückssterne. Ehrfurchtsvollen Dank!

Wir entdecken keinen Mangel, befehlender Herr.

Beharrlichkeit bringt Erfolg.

Mein geringer Name ist Kompass-Berg.

Ich wage nicht, meinen Namen dem Herrn zu nennen. Ich heisse Grosser Tiger.

Unser langes Ausschauen nach Eurem Anblick ist endlich gestillt.

aus einem chinesischen Horoskop:
Am sechsten Tag des zweiten Monds ist es fördernd, abzustehen. Man wünscht kräftiges Fortschreiten, aber es gibt Behinderung. Dem Wagen springen die Speichen von den Rädern. Kein Reisetag. ‹Will man den Fortschritt erzwingen, wird er uns Unglück bringen.› Man muss sich mit dem Erreichten begnügen. Ein Tag für Vorarbeiten. Nicht Haare schneiden, nicht heiraten. Beharrlichkeit bringt Erfolg.

Esst; wenn der Hahn zu Mittag ruft, ist der Bauch leer.

Du verschwendest Dein Herz. Zehntausendfachen Dank.

Ihr verschwendet Euer Herz, ihr seid wie die Sonne am Mittag.

Sind deine ehrenwerten Eltern wirklich abgeschieden?

Wir wünschen Bequemlichkeit und gute Reise!

Böser Mensch! Mögen dir die Speichen von den Rädern fallen, du böser Mensch mit bösen Vorfahren!

Ich bitte, die Erhabenheit der Gegend zu geniessen.

Trinken Sie Tee, Exzellenz, das hält Schaden fern und schafft Wohlbefinden.

Der halbe Segen ist nicht der ganze, der vorläufigen Mehrung folgt die Vollendung.

Wer Freunde hat, ist nicht verloren, und des Unscheinbaren Kraft bewegt die Welt.

Wir danken und wir gehen.

Wir tragen schwer an Euerm Dank.

Ehrfurchtsvollen Dank für die Warnung.

Zehntausendfachen Dank für liebevolle Bemühungen.

Wir vernehmen mit Ehrfurcht Eure Worte.

Es ziemt uns nicht, in die Gespräche von Leuten hohen Alters hineinzureden.

Ungelehrige Schüler muss man ordentlich verdreschen, sonst bleiben sie ohne Kenntnisse. Da ist keine Hilfe.

Wir bitten um weitherzige Vergebung für schlechtes Benehmen.

Ich wünsche Wohlergehen und gedeihliche Geschäfte.

Mein Sehnen nach dir hatte einen hohen Grad erreicht.

Wir danken für dauernde Güte.

Wo kein Ausweg ist, gibt es keine Hilfe.

Ich bitte um Entschuldigung für grosse Vergesslichkeit.

Euer Weg sei leicht und gut.

Ein Edler sieht das Gute und ahmt es nach. Hat er Fehler, so legt er sie ab.

Unsere Reue ist tief wie das Meer.

Ihr verschwendet Euer Herz über Billigkeit; zehntausendfachen Dank.

Es ist besser, zu schweigen, damit keine Reue entsteht.

Ich wünsche Wohlergehen zu Wasser und zu Lande.

Ich wünsche Behaglichkeit zu allen Stunden.

Wir wollen warten; im Warten liegt das Heil.

Kein Ding ist schlimm, allein der Mensch gibt den Dingen Bedeutung und Botschaft, und dann haftet sie an ihnen.

Die Erfahrung der Alten zu hören ist fördernd.

Wir hören und gehorchen.

Sitzt ihr leicht und gut?

Ist das verboten?
In der Mongolei ist nichts verboten, aber es gibt Dinge, die nicht erlaubt sind, weil es unhöflich wäre, sie zu tun.

Die Mongolei ist wie das Meer. Das Herz wird eng, wenn man nicht da ist, und das Herz sagt Freude über Freude, sobald es das Grasland sieht und die roten Steine der Wüste.

Minderung, verbunden mit hoher Wahrhaftigkeit, wirkt erhabenes Heil.

Schlaft leicht und gut.

Der Himmel ist uns wohlgesinnt. Geht auf eure Plätze, ihr Männer, das Licht will aus der Erde steigen.

Wie befindet sich Euer geehrter Körper?

In der Nähe fauler Fische fängt es an zu stinken.

Das Herz mag begehren was es will, es muss stillhalten.

Es ist keine Hilfe, man muss die Ungebildeten mit Geduld ertragen.

Mögest Du in Frieden wohnen.

Die Klugheit verbietet den Zorn.

Erhebt Euch, ihr Männer, die Nacht weicht!

Er ist nicht wert, dass die Sonne ihn bescheint.

Die Anfangsschwierigkeit bewirkt erhabenes Gelingen, wer keine Beschränkung kennt, wird zu klagen haben.

Ich bitte um Entschuldigung wegen vorschneller Rede.

Ich bitte, mir weitherzig zu vergeben.

Man darf beim Pflügen nicht an das Ernten denken.

An einer Bereicherung durch unheilvolle Ereignisse haftet kein Mangel.

Wir harren der Belehrung.

Ich liess mich hinreissen, Euch mit überflüssigen Worten zu belästigen. Entschuldigt bitte.

Es nützt nicht viel, wenn man den Schirm nach dem Regen aufspannt.

An einem unverschuldeten Wechsel des Besitztums haftet kein Makel.

Deine Bescheidenheit überschreitet das erlaubte Mass.

Im Kampf mit einem überlegenen Gegner ist der Rückzug keine Schande.

Deine Güte reicht bis zu den Wolken.

Man darf nicht erschrecken, wenn das Dunkle hervortritt und das Licht schwindet.

Ein freiwilliger Rückzug bringt dem Edlen Heil und dem Gemeinen Untergang.

Wozu die Eile? In der Eile sind Fehler.

Wer der Schwierigkeiten eingedenk ist, überwindet das Unheil.

Steine und Felsen verneigen sich vor deiner Güte.

Solche Worte sind wie eine Schublade, die man öffnet, und es ist nichts darin.
Oder der alte Staub vom Vorjahr.

Wir bitten um weitherzige Vergebung unserer Unwissenheit.

Das Bewusstsein der Gefahr bringt Heil.

Herzlichen Glückwunsch zu ausgedehntem Schlummer.

Ich werde meine Gedanken fesseln und meine Zunge anbinden.

Wir grüssen den älteren Bruder mit dem Fussfall des Gehorsams.

Des Schicksals Befehl heisst uns gehen. Wir wissen nicht, wohin es uns führt, doch überall werden wir deiner himmelhohen Güte gedenken. Du sollst alle Tage leicht und gut in Frieden verbringen.

Wenn des Grossen Uebergewicht drückend wird, ist die Zeit gekommen, stille zu halten, und der gerade Weg wäre nicht der kürzeste.

Wir kommen ins Gedränge, bevor einer von uns sagen kann: ‹so etwas wünschen wir nicht›.

Wir waren auf dem besten Weg des Nichtgekommenseins.

Es gibt ein Ding zwischen den Mundwinkeln, das heisst das Durchbeissen.

Unverschuldetes Glück bedarf keiner Entschuldigung.

Ich habe Belehrung erfahren und kein Wort wird mir entwischen. Ich wünsche Frieden.

Wir bitten Euch, das Versprechen kindlichen Gehorsams in allen Dingen entgegenzunehmen.

Macht Eure Herzen weit und vergebt mir, ich bekenne mich schuldig wegen unbedachten Redens.

Wir sitzen bedrängt unter einem kahlen Baum.

Geh fort, du verfinsterest mir die Aussicht

Unvorsichtiger! Du trittst dem Tiger auf den Schwanz!

Hüte die Pferde und erschlage den Wolf, wo du ihn triffst, züchte Kamele und reite meinetwegen dahin, wo die Welt aufhört. Aber beschmutze deine Hände nicht mit unwürdiger Arbeit.

Es gibt Leute, die an morgen denken statt an gestern und vorgestern.

Mir scheint, ihr habt nicht den Duft grossen Ruhms hinterlassen.

Der Schlaf des Menschen ist eine ernste Sache.

Wer früh aufsteht, fängt den Tiger.

Der befehlende Herr sieht ein Ei und möchte, dass es schon kräht.

Gehen führt in Hemmnisse, aber das Heil ist nahe.

Das Herz möchte die Entfernung überschreiten, leider ist sie zu gross.

Die Festigkeit der Backenknochen ist ein Ding, das im fehlt.

Anderen Leuten verengen sich die Augenbrauen vor Angst, doch ich blicke furchtlos in den dunkeln Rachen der Nacht.

Mail an Martin Jucker
Zuletzt aktualisiert am 27. November 2007